Atelier 210
Atelier 210
Maison Cauchie
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Das Maison Cauchie kann mit Fug und Recht als eines der schönsten Beispiele des Brüsseler Jugendstils bezeichnet werden. Sowohl die prachtvollen Sgraffiti und Fassadenmalereien als auch die Architektur und das Interieur des Gebäudes sind absolut sehenswert. Besichtigungen sind nach Vereinbarung möglich.
Paul Cauchie und seine Frau Lina, die ersten Besitzer, verdienten ihren Lebensunterhalt als Dekorateure und Maler und fertigten anhand historischer Techniken prächtige Wandgemälde und Sgrafitti an. Die meisten Brüsseler Beispiele dieser Kunstform stammen übrigens aus der Feder dieses Künstlerpaars. Und obwohl er eher Ambitionen als Dekorateur denn als Architekt hatte, war es Paul Cauchie persönlich, der sein 1905 fertiggestelltes Haus, entwarf.
Die gesamte Fassade wurde prachtvoll mit Wandmalereien verziert und diente als Aushängeschild für das Unternehmen der beiden Dekorateure. Die Vorderseite des Hauses wird dabei durch drei Türen aufgeteilt: Die mittlere Tür führt hinab in die Kellerebene, die rechte Tür zum Hochparterre, während die dritte Tür nur dekorative Zwecke erfüllt. Auch das Interieur des Hauses wurde mit zahlreichen Sgraffiti geschmückt. Dabei unterscheidet sich das Maison Cauchie von den Werken der Architekten Horta, Hankar, Blérot oder Strauven, die diese Epoche entscheidend geprägt haben. Die Formen dieses Bauwerks sind nicht, wie sonst in jener Epoche üblich, der Pflanzenwelt entlehnt, sondern orientieren sich strikt an der Geometrie.
Als kleine Anekdote: Aufgrund der teils minderwertigen Baustoffe, die der damals noch mit bescheidenen finanziellen Mitteln ausgestattete Paul Cauchie verwenden musste, war das Bauwerk mit der Zeit baufällig geworden und war 1971 vom Abriss bedroht. Nur Proteste konnten dies verhindern. Seit 1975 steht das Maison Cauchie unter Denkmalschutz.
Maison Cauchie
Jazz Station
Die Jazz Sation ist eine der Brüsseler Top-Locations für Jazz-Musik, untergebracht in einem ehemaligen, komplett restaurierten Bahnhof - dabei handelt es sich um weit mehr als einen Jazz-Club im klassischen Sinn. Neben Konzerten werden hier das ganze Jahr über Ausstellungen, Künstlerresidenzen, Festivals, Kurse und Konferenzen, aber auch öffentliche Proben und Konzert-"Aperos" organisiert.
Jazz Station
Haus der Europäischen Geschichte
Das Haus der Europäischen Geschichte, das in dem prächtigen, frisch renovierten Eastman-Gebäude untergebracht ist, zeichnet die europäische Geschichte und die Zukunft Europas anhand von unzähligen Ausstellungsstücken aus den 28 Mitgliedstaaten der EU nach. Der Eintritt ist frei.
In den 24 Amtssprachen der Europäischen Union offenbart es die Geschichte Europas – von den europäischen Mythen und Entdeckungen, über das Chaos und die Kriegswirren bis hin zur allmählichen Entwicklung eines Zugehörigkeitsgefühls im Laufe des 20. Jahrhunderts. Dabei wird der Besucher angeregt, die Dinge zu hinterfragen und sowohl die Vergangenheit als auch die Zukunft zu betrachten und zu analysieren. Das Haus der Europäischen Geschichte bietet speziell zugeschnittene Programme für Schulen, Familien und Gruppen. Der Eintritt ist frei.
Dauerausstellung: Die Dauerausstellung lässt die großen Ereignisse der europäischen Geschichte Revue passieren und legt dabei zunächst einen Schwerpunkt auf die im 19. Jahrhundert vorherrschenden Ideen und Überzeugungen. Nächster thematischer Schwerpunkt sind die zerstörerischen Kriege, die Europa erschütterten, bevor die Ausstellung sich schließlich der europäischen Einigung zuwendet, die den Europäern eine friedlichere Zukunft sichern sollte. Das Museum regt die Besucher zum Nachdenken an – über das heutige Europa und seine Rolle in der Welt und die Möglichkeit jedes einzelnen Europäers, die Zukunft des Kontinents mitzugestalten.
Pädagogische Angebote und Fortbildungen: Das Haus der europäischen Geschichte hat eine Reihe von pädagogischen Angeboten ausgearbeitet, die die Besichtigung zu einem echten Erlebnis machen: interaktive Präsentationen, Ausstellungsgegenstände, Multimedia-Guides, Ausstellungen, Workshops und Seminare, die den Besucher dazu anregen, seine bisherige Wahrnehmung der europäischen Geschichte und ihren Einfluss auf die heutige Welt zu hinterfragen.
Ein herausragendes Bauwerk: Das Eastman-Gebäude, das sich im Schatten der Bäume des majestätischen Parc Léopold erhebt, ist eine Perle des Art Déco. Hier war bis vor Kurzem noch eine Zahnklinik für sozial benachteiligte Kinder untergebracht, jetzt wurde das Bauwerk bis ins letzte Detail restauriert. Besonders schön sind dabei die Wandfresken in Anlehnung an die Fabeln von Jean de la Fontaine, die nun wieder in altem Glanz erstrahlen. Und nach der Besichtigung laden die Parkbänke des Parc Léopold zum Picknicken und Verweilen ein.
Haus der Europäischen Geschichte
Hôtel van Eetvelde X LAB·AN
Das Maison van Eetvelde ist ein bemerkenswertes Jugendstilbauwerk aus der Feder von Victor Horta, das 1895-1898 im Auftrag des Diplomaten Edmond Van Eetvelde erbaut wurde. Das Gebäude zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Das Gebäude wurde 1895 von Edmond Van Eetvelde, seinerzeit Diplomat und Generalsekretär im Kongo, in Auftrag gegeben. Sehenswert sind die Eisenträger aus Flacheisen (wie im Industriebereich) statt aus Schmiedeeisen, die Mosaike, der glasüberdachte Innenhof und die Blumenmotive des Esszimmers.
Hôtel van Eetvelde X LAB·AN
Atelier Marcel Hastir
Das Atelier Marcel Hastir ist ein Ort der Kunst, der kulturellen und künstlerischen Begegnungen, der 1935 von dem Maler Marcel Hastir in seinem Künstleratelier in der Rue du Commerce 51 eingerichtet wurde. Das ungewöhnliche Haus heißt seit Jahrzehnten inmitten der Kunstwerke sowohl junge Künstler als auch große Namen der belgischen und internationalen Musik- und Theaterszene willkommen - ein Ort, der mit seiner ganz besonderen Atmosphäre verzaubert.
Atelier Marcel Hastir
KULT XL Ateliers
KULT XL Ateliers
Musée Art & Histoire (MRAH)
Das Cinquantenaire-Museum, gelegen im Brüsseler Jubelpark, ist Teil der Königlichen Museen für Kunst und Geschichte und bietet einen umfassenden und vielseitigen Überblick über die Geschichte von den Hochkulturen der Antike bis hin zu den Kunstströmungen der Gegenwart.
Antike Sammlungen:
Die antiken Sammlungen befassen sich mit den untergegangenen Hochkulturen von Ägypten (Neuheit: das Grabmal von Nakht), Mesopotamien, Griechenland und Rom. Gezeigt werden außerdem die großen Kunstströmungen Europas vom 10. Jahrhundert bis heute. Wandteppiche, Altaraufsätze, Spitze, Goldschmiedekunst und Porzellan gehören zu den kostbaren Höhepunkten der Ausstellung.
Von Mikronesien bis Amerika:
Die nicht-europäischen Werke laden ihrerseits auf eine Reise ein: nach Mikronesien, Polynesien, Indien, Südostasien, China und ins präkolumbische Amerika. In den eindrucksvollen Archäologie-Sälen wird der Geschichte der Region von der Vorgeschichte bis zur Epoche der Merowinger neues Leben eingehaucht.
Musée Art & Histoire (MRAH)
Musée Charlier
Das 1928 eingeweihte Museum ist wie ein Gemälde der Epoche... man findet sich in der Zeit der La Libre Estétique und der Groupe des 20 wieder. Die Sammlungen werden in den reich mit Mobiliar und historischen Dekorationsgegenständen (Louis XV, Louis XV und Empire) bestückten Salons ausgestellt.
Musée Charlier
Théâtre Varia
Théâtre Varia
Europäisches Parlament: der Plenarsaal
In Brüssel befinden sich die Hauptbüros der Abgeordneten des Europäischen Parlaments. Ein Besuch im Plenarsaal ist eine hervorragende Möglichkeit, die Atmosphäre des größten transnationalen Parlaments der Welt auf sich einwirken zu lassen und mehr über seine Befugnisse und seine Rolle zu erfahren.
Ein interaktiver Audioguide bzw. einer der Referenten erklärt – mit anschließender Fragerunde – die Funktionsweise dieses zentralen Instruments der europäischen Demokratie und seine Befugnisse und erinnert an die historischen Abstimmungen, die hier stattgefunden haben. Und sollten Sie zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein, können Sie von der Besuchertribüne aus sogar eine Plenarsitzung verfolgen.
• Kostenlos
• Verfügbar in 24 Sprachen
• Diskussionen unter der Leitung des Referententeams: Montags jeweils 11 Uhr und 15 Uhr
• Zur Zeit sind nur Einzelbesichtigungen möglich. Online-Reservierung: https://brussels-hemicycle.booking.europarl.europa.eu
• Es ist ein gültiges Ausweisdokument ist erforderlich (Reisepass, Personalausweis, etc.).
Europäisches Parlament: der Plenarsaal
Autoworld
Autoworld ist ein außergewöhnlicher Ort, einzigartig in seiner Architektur, seiner Sammlung und den dort organisierten Ausstellungen.
Das Museum befindet sich in einem repräsentativen Gebäude des Parc du Cinquantenaire, welches 1880 anlässlich des 50. Jahrestages der Gründung des Königreichs Belgien erbaut wurde.
Mehr als 300 Fahrzeuge, Reisebusse und Motorräder unterschiedlicher Herkunft zeichnen die Geschichte des Automobils nach und veranschaulichen die spektakuläre Entwicklung von Fahrzeugen über mehr als ein Jahrhundert. Die emblematischsten Autos jeder Epoche ermöglichen es außerdem, die Entwicklung des Autodesigns von Anfang an bis heute zu verfolgen.
Themenbereiche beleuchten spezifische Aspekte dieser Geschichte. Der „Sport & Wettbewerb“ Abschnitt zeichnet die Meilensteine des Motorsport (Rallyes und Rennen) seit 1906.
„Man darf nicht vergessen, dass unser Land im frühen 20. Jahrhundert eines der wichtigsten Automobilhersteller war“.
Im neuen "Media Room" erzählen Filme, Videos und historische Dokumente diese Geschichte ebenso wie die automobile Entwicklung der letzten 30 Jahre.
Temporäre Ausstellungen werden regelmäßig organisiert.
Weitere Informationen und den Messekalender finden Sie unter: www.autoworld.be
Autoworld
Musée Royal de l’Armée (War Heritage Institute)
Musée Royal de l’Armée (War Heritage Institute)
Musée Wiertz Museum
Das Antoine Wiertz-Museum, gelegen im Brüsseler Europaviertel, versammelt das Werk des belgischen Malers in einem verblüffenden Rahmen. Beim Betreten des Wiertz-Museums verschlägt es dem Besucher zunächst die Sprache, denn Antoine Wiertz (1806-1865), der umstrittene Maler der belgischen Romantikbewegung, verstand sich selbst als eine Mischung aus Raphael, Michelangelo und Rubens.
Gigantische Romantikgemälde: Er widmete sich religiösen Themen und philosophisch-allegorischen Szenen und verewigte seine Portraits auf gigantischen Leinwänden - oftmals mit einer zügellosen Romantik. Das Museum im Leopoldviertel hat den authentischen Charakter vergangener Zeiten bewahrt.
Musée Wiertz Museum
Institut für Naturwissenschaften
Institut für Naturwissenschaften
Experience Europe
Experience Europe ist eine neue, kostenlose Dauerausstellung im Herzen des Brüsseler Europaviertels. Sie gibt spielerisch und interaktiv virtuelle Einblicke in die Arbeit, die Prioritäten und die wichtigsten politischen Themengebiete der Europäischen Kommission und bringt den Besuchern dabei ganz allgemein die Werte der Europäischen Union näher. Die Ausstellung ist täglich geöffnet.
Es ist zum Beispiel die Gelegenheit, die Präsidentin der Kommission zu treffen, eine immersive Erfahrung durch europäische Projekte zu erleben, das symbolträchtige Berlaymont-Gebäude zu entdecken oder Ihr Wissen über die EU durch unterhaltsame Spiele zu verbessern.
Der gesamte Inhalt der Austellung ist in den 7 folgenden Sprachen verfügbar (NL,FR,DE,EN,ES,IT,PL).
Ein Groβteil der Ausstellung ist auch in den 24 Sprachen der Europäischen Union verfügbar (einschließlich interaktiver Spiele).
Sie interessieren sich für diese europäische Entdeckungsreise? Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Experience Europe.
Experience Europe
Centre Culturel d'Etterbeek - Le Senghor
Centre Culturel d'Etterbeek - Le Senghor