Die Gemeinde im Brüsseler Osten verdankt ihren Namen dem Wasserlauf Woluwe, der ihr Gebiet und ihr Stadtbild nachhaltig geprägt hat. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war die Gemeinde ländlich geprägt, doch dann setzte sie städtebaulich Akzente und griff dabei auf sämtliche Architekturstile des vergangenen Jahrhunderts zurück. Ursprünglich entwickelte sich der historische Kern der Gemeinde rund um die Sankt-Lambertus-Kirche und den Weiler Roodebeek, der aus einigen Bauernhöfen und Landgütern bestand, von denen heute noch einige Überreste zu sehen sind. Im 20. Jahrhundert wurden eine Reihe von Wohngebieten, aber auch Geschäftsgebäude und Firmensitze errichtet, die im Kontrast zu den vielen Grünflächen und Wasserstellen stehen, die die Landschaft dieser eher vornehmen Gemeinde prägen.