Adressen für zeitgenössische Kunst: Kanal- und Dansaertviertel

Der neue Hochkaräter: KANAL - Centre Pompidou

Nach acht Jahren aufwendiger Umbauarbeiten öffnet das mit Spannung erwartete erste Brüsseler Museum für moderne und zeitgenössische Kunst im November 2026 endlich seine Pforten! Das in dem ebenso charakteristischen wie auch imposanten Gebäude einer ehemaligen Citroën-Werkstatt untergebrachte Museum KANAL - Centre Pompidou erstreckt sich über eine Fläche von 40 000 m² und versteht sich als Ort, an dem Leben stattfindet. Und so birgt es neben Ausstellungsflächen und Galerien zusätzlich eine Dachterrasse, einen Spielplatz und eine im wahrsten Sinne des Wortes nach allen Regeln der Kunst arbeitenden Bäckerei. Ganz im Einklang mit seiner Mission der "Offenheit für alle" verbindet dieser Hochkaräter visuelle Künste – ganz im Sinne des Austauschs zwischen Kunst und Publikum – mit einem multidisziplinären Live-Programm zwischen Performance, Klangkunst und partizipativen Projekten. Bereits 2018 hat KANAL damit begonnen, eine sowohl für Brüssel als auch für Belgien repräsentative Kunstsammlung zusammenzustellen. Im Mittelpunkt stehen dabei lokale Künstlerinnen und Künstler – von bekannten Namen bis hin zu aufstrebenden Talenten, darunter Francis Alÿs, Ann Veronica Janssens und Walter Swennen. Hinzu kommen die Meisterwerke von Sonia Delaunay und Henri Matisse als Leihgabe des derzeit geschlossenen Pariser Centre Pompidou.  

Metro 2 - 6: Haltestelle Yser; Tram 51: Haltestelle Sainctelette;  Bus 46: Haltestelle Yser 

Weitere hochkarätige Adressen: iMAL, MAD Brussels, Vanhaerents Art Collection

 

Der Stil des Viertels: industriell und trendig

Mit dem Wasserlauf des Brüsseler Kanals als Hauptschlagader ist dieses ebenso kontrastreiche wie auch kreative Viertel heute sicherlich einer der lebendigsten Orte Brüssels. Achitektonische Kuriositäten, Gemeinschaftsprojekte und nachhaltige Initiativen tragen zur heutigen Identität des ehemaligen industriellen Dreh- und Angelpunkts der belgischen Hauptstadt bei. Entdecken Sie ein quicklebendiges Viertel mit einem Hauch von Underground zwischen Streetart, stillgelegten Industrieanlagen, alternativer Musik und ja, sogar einem städtischen Bauernhof.

Das benachbarte Dansaert-Viertel ist zweifellos das trendigste aller Innenstadtviertel. Rund um die legendäre Rue de Flandres (die von Time Out auf Rang 11 der coolsten Straßen der Welt gewählt wurde!) locken charmante Design- und Mode-Boutiquen, trendige oder alteingesessene Cafés nicht nur Hipster an. Und mitten drin thront das MAD Brussels als eigene Brüsseler Plattform für Mode und Design, die das ganze Jahr über die Arbeit lokaler Modeschöpferinnen und -schöpfer, Designerinnen und Designer ins rechte Licht rückt.