Adressen für zeitgenössische Kunst: Sablon - Louise

04 Juni 2026

Der Hochkaräter: Bozar

Das 1928 eröffnete Bozar, gelegen auf den Anhöhen des Coudenberg-Hügels, zählt seit 1928 zu den wichtigsten Brüsseler Kulturstätten. Das historische Gebäude (ein Art-déco-Meisterwerk aus der Feder des berühmten belgischen Architekten Victor Horta) setzt auf Qualität und Vielfalt. Dabei deckt das Programm ein breites Spektrum an Disziplinen ab – von visuellen Künsten über Kino, Musik, Literatur bis hin zu Bühnenkunst auf insgesamt 33 000 m².  Was Ausstellungen angeht, gibt es in den "heiligen Hallen" des Bozar immer wieder auch Stars der zeitgenössischen Kunst zu sehen, darunter David Hockney, Keith Haring, Martin Parr oder Edith Dekyndt. Ein Tempel für Kunstbegeisterte!

Metro 1 - 5: Haltestelle Gare Centrale oder Parc - Yser; Tram 92 und 93: Haltestelle Palais; Bus 27, 29, 34, 38, 63, 65, 66, 71, 71N, 95: Haltestelle Bozar

Weitere hochkarätige Adressen: Jüdisches Museum, Königliche Museen der Schönen Künste, Museum Art et Marges (Museum für Outsiderkunst)

Der Stil des Viertels: Vintage-Chic und elegante Boutiquen

Mit seinen eleganten Häusern, kleinen Gassen und Antiquitätenhändlern verströmt das Sablon-Viertel einen besonderen Charme, der fast ein wenig aus der Zeit gefallenen zu sein scheint. Zwischen antiker und zeitgenössischer Kunst bietet es ein facettenreiches Spektrum aufregender Entdeckungen. Immerhin weist dieser Mikrokosmos die höchste Konzentration an Kunsthändlern ganz Belgiens auf! Seit einigen Jahren lassen sich hier auch verstärkt international renommierte Kunstgalerien nieder, darunter Nino Mier, Mendes Wood DM, die den sprichwörtlichen frischen Wind in die charmanten Kopfsteinpflastergassen bringen.   

In der Avenue Louise, der Hauptschlagader zwischen Stadtzentrum und dem Stadtwald Bois de la Cambre, reihen sich Luxusboutiquen, elegante Architektur und hochwertige Hotels aneinander. Dazwischen befindet sich auch die eine oder andere Kunstgalerie in den majestätischen Herrenhäusern.