Grand-Place
Der Grand-Place in Brüssel zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als einer der schönsten Plätze der Welt.
Architektonische Perlen: Hier lässt sich eine äußerst gelungene Mischung verschiedener architektonischer Stilrichtungen bewundern, charakteristisch für die Kultur und die Gesellschaft einer wohlhabenden, nordeuropäischen Stadt. Eingerahmt wird der Grand-Place von majestätischen Zunfthäusern, die überwiegend aus dem 17. Jahrhundert stammen. Das Rathaus von Brüssel, das Anfang des 15. Jahrhunderts (1402) erbaut wurde, dominiert das architektonische Gesamtbild.
Spektakuläre Veranstaltungen auf dem Grand-Place: Der Grand-Place wird regelmäßig Schauplatz verschiedener Großereignisse, darunter das mittelalterliche Spektakel Ommegang und der berühmte Blumenteppich, bei dem der gesamte Platz mit einem riesigen Blumenmeer ausgelegt wird
Sie befinden sich übrigens in bester Gesellschaft, denn schon Schriftsteller wie Baudelaire und Victor Hugo und sogar Karl Marx verfielen dem Charme des Grand-Place.
Grand-Place
Manneken-Pis
Die kleine charmante Brunnenfigur Manneken-Pis ist das Brüsseler Wahrzeichen schlechthin und der erklärte Liebling der Brüsseler. Sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen sorgt der kleine Mann für gute Laune.
Erschaffen wurde die Bronzestatue 1619 von Jérôme Duquesnoy dem Älteren, ursprünglich als einfache Verzierung eines der zahlreichen Brüsseler Brunnen, die die Stadt im Mittelalter mit Trinkwasser versorgten. Doch inzwischen ranken sich zahlreiche Legenden um den kleinen, wasserlassenden Bengel. Eine der beliebtesten besagt, Manneken Pis habe mit Hilfe seines gezielten Wasserstrahls die brennende Lunte einer für den Grand Place bestimmten Bombe gelöscht. Im Laufe der Zeit wurden ihm verschiedene symbolische Rollen angedichtet, als Beschützers der Stadt, als Sprachrohr der Brüsselerinnen und Brüsseler zu verschiedenen Anlässen… und natürlich als Gestaltwerdung des schelmischen und respektlosen Brüsseler Humors. Sein Spitzname „Ketje" ist übrigens die Bezeichnung für einen typischen Brüsseler Bengel.
Seine beeindruckende Garderobe mit inzwischen mehr als 800 Kostümen, mit denen sich das kleine Kerlchen zu gehobenen Anlässen in Schale wirft, kann in dem Ausstellungsraum „GardeRobe MannekenPis" (Rue du Chêne 19, 1000 Brüssel) bewundert werden, der Teil des Brüsseler Stadtmuseums „Musée de la Ville de Bruxelles" ist. Das älteste Kostüm wurde übrigens 1698 vom bayerischen Kurfürsten gestiftet!
Manneken-Pis ist leider immer wieder Opfer von Vandalismus geworden und so befindet sich die Originalstatue, die mehrfach gestohlen und beschädigt wurde, nun sicher und wohlbehalten im Stadtmuseum (im Maison du Roi am Grand-Place).
Manneken-Pis
Garde Robe Manneken-Pis
Eine repräsentative Auswahl von mehr als Hundert Kostümen wird nach zehn Themengebieten geordnet ausgestellt: Geographie, Folklore, Wohltätigkeitsverbände und Bürgervereine, Berufe, berühmte Persönlichkeiten, Sport und Modeschöpfer. Sie offenbaren den Reichtum dieser inzwischen knapp 1000-teiligen Sammlung! Die Gewänder des Manneken-Pis, deren Tradition bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht, sind ein bis heute ein lebendiger Bestandteil der Brüsseler Folklore. Als solche sind sie eine feste Größe des historischen Kulturerbes der Stadt Brüssel.
Kombiticket für das Brüsseler Stadtmuseum „Musée de la Ville de Bruxelles - Maison du Roi" und „GardeRobe MannekenPis".
Garde Robe Manneken-Pis
Choco-Story - The Chocolate Museum
Choco-Story - The Chocolate Museum
Frietmuseum
Frietmuseum
Musée Magritte Museum
Musée Magritte Museum
Museum BELvue
Belgische Fritten, Bier, Schokolade...Belgien ist mehr als nur das, oder? Demokratie, Wohlstand, Solidarität, Vielfalt, Migration, Sprachen, Europa: Dies sind die Themen, die das BELvue Museum Ihnen auf Ihrem Rundgang durch die Ausstellungsräume näherbringt! Jedes Thema wird anhand von aktuellen Kommentaren und Berichten geschildert und dann in seinen geschichtlichen Kontext gebracht. Eine moderne und originelle Herangehensweise, die den Besuchern einen faszinierenden Einblick in das Belgien der Gegenwart gewährt.
Absolut sehenswert ist auch die Galerie: Mehr als 200 Ausstellungsstücke verkörpern gewissermaßen das materielle Gedächtnis Belgiens. Zu bewundern gibt es unter anderem eine Lithographie von Magritte, Kristallvasen aus der Kristallmanufaktur Val Saint-Lambert und sogar einen von den Roten Teufeln signierten Fußball. Eine geballte Ladung belgischer Lebensart!
Museum BELvue
MIM - Musikinstrumente-Museum (MRAH)
Das Brüsseler Musikinstrumente-Museum mit 1200 ausgestellten Musikinstrumenten und vielfältigen Sammlungen (mit insgesamt 8000 Instrumenten!), untergebracht in einem bemerkenswerten Jugendstilgebäude, ist ein Paradies für Musikinteressierte.
Musikgeschichte und Jugendstilarchitektur: Das Musikinstrumente-Museum befindet sich in den ehemaligen Gebäuden des „Old England“-Kaufhauses und gilt als eines der herausragenden Beispiele für die Brüsseler Jugendstilarchitektur.
Musikalische Welt- und Zeitreise: Auf vier Ebenen präsentiert das Museum Musikinstrumente aus verschiedenen Kulturkreisen und Epochen – und so begibt sich der Besucher auf eine musikalische Welt- und Zeitreise. Die Ausstellungsgestaltung verknüpft gekonnt klangliche und visuelle Dimensionen.
Kulinarischer Höhepunkt, im wahrsten Sinne des Wortes, ist das Restaurant im 6. Stock mit Dachterrasse.
MIM - Musikinstrumente-Museum (MRAH)
Musées Royaux des Beaux-Arts de Belgique
Die Musées Royaux des Beaux-Arts de Belgique – 4 Museen, 7 Jahrhunderte der schönen Künste, 20 000 Kunstwerke und Kunstgenuss vom Feinsten:
• Im Musée Magritte gibt es die weltweit größte Sammlung von Werken des großen belgischen Surrealisten René Magritte zu entdecken
• Im Musée Old Master gibt es Meisterwerke aus der Epoche des 15. Jahrhunderts bis hin zum 18. Jahrhundert zu sehen, unter anderem mit der weltweit größten Bruegel-Sammlung, verschiedenen Werken von Rubens, van der Weyden und Jordaens.
• Die beiden Kunstatelier-Museen Musée Wiertz und Meunier in Ixelles geben einen faszinierenden Einblick in die Welt dieser beiden Künstler.
Musées Royaux des Beaux-Arts de Belgique
Palais des Beaux-Arts - Bozar
Das Brüsseler BOZAR zählt zu den dynamischsten und hochkarätigsten Kultur- und Kunstzentren der belgischen Kulturlandschaft. Das Art Déco-Meisterwerk aus der Feder Victor Hortas ist zudem einer der großen architektonischen Schätze Brüssels.
Kultur, Kultur und noch mehr Kultur! Auf mehr als 4 000 Quadratmetern gibt es Konzerte, Ausstellungen, Theater, Tanz, Literatur, Konferenzen und Filmvorführungen unter einem Dach zu sehen.
Für Musikinteressierte reicht das Angebot von Weltmusik über Electronic DJs bis hin zum klassischen Symphonieorchester. Kunst- und Literaturliebhaber kommen mit zeitgenössischen, avantgardistischen und klassischen Kunst- und Gemäldeausstellungen, der Fotobiennale Summer of Photography, mehrsprachigen Theaterinszenierungen, Brussels Short Film Festival, Book Clubs in französischer und flämischer Version oder auch Architekturkonferenzen auf ihre Kosten.
BOZAR-Brasserie:
Kulturinteressierte Genießer können sich in der BOZAR-Brasserie von dem französischen Chefkoch David Martin mit Menüs verwöhnen lassen, die dem kulturellen Angebot in nichts nachstehen. Die Brasserie ist Teil eines umfassenden Restaurierungs- und Renovierungsprogramms, sie wurde nach dem Vorbild der Original-Horta-Brasserie gestaltet. Von dem Gourmetführer Gault&Millau 2013 wurde sie übrigens zur „Brasserie des Jahres" gewählt!
Bozar Café Victor
Frühstück, Mittag- oder Abendessen vor oder nach dem Ausstellungs- oder Konzertbesuch können im Café Victor eingenommen werden. Große Fensterfronten, puristisches Design, edle Lederbänke, spektakuläre Leuchten und feine Snacks und Speisen ergeben ein harmonisches Ensemble.
Palais des Beaux-Arts - Bozar
Coudenberg Palast
Ein unterirdischer Parcours, in dessen Verlauf Sie die Überreste des Palastes von Charles V. entdecken können. Seit dem Mittelalter überragt eine fürstliche Residenz auf dem Coudenberg die Stadt Brüssel. Das architektonische Ensemble, das sich seit dem 12. Jahrhundert immer wieder weiterentwickelt hat, gilt als einer der schönsten Paläste Europas und eine der wichtigsten Residenzen von Karl V. Dieses prestigeträchtige Gebäude wurde bei einem Brand im Februar 1731 schwer beschädigt. Vierzig Jahre später wurden die Ruinen des Palasts dem Erdboden gleichgemacht, um Platz für den Place Royale zu machen. Die Überreste dieses Gebäudes bilden heute die archäologische Stätte des Coudenberg.
Coudenberg Palast
Parc de Bruxelles / Parc Royal
Der Parc de Bruxelles, ehemals „Parc Royal“, ist der älteste Park der Stadt und der erste, der für die Öffentlichkeit zugänglich war. Er wurde einst auf den Überresten des Parks der Herzöge von Burgund und der Gouverneure der Niederlande angelegt und befindet sich zwischen den beiden wichtigsten belgischen Machtzentren, d. h. dem Bundesparlament – oder Palast der Nation – und dem Königspalast. Der Park wurde im Zuge der Revolution im Jahr 1830 zum Schauplatz heftiger Kämpfe.
Er wurde von dem Architekten Guimard und dem Gärtner Zinner im neoklassizistischen Stil angelegt und öffnet sich zu einem großen Becken hin, wobei er dem Spaziergänger mit seinen breiten Alleen und symmetrischen Fluchten schöne Perspektiven bietet. Über den Park verteilt finden Besucher Statuen aus der griechisch-römischen Mythologie, den historischen Veranstaltungsort Vauxhall, einen Musikpavillon, das Théâtre Royal du Parc, das Park-Café Guinguette Royale oder auch die kleine Holzhütte des Kiosk Radio mit eklektischer Musikauswahl und Erfrischungsgetränken!
Parc de Bruxelles / Parc Royal