Der Hafen von Brüssel erstreckte sich einst bis ins Herz der Stadt, wobei eine Drehbrücke das Bassin des Barques vom Bassin des Marchands trennte. Auf den langen Kaianlagen mit ihrem pulsierenden Leben wurden die Geschäfte abgewickelt. Der Ort, der traditionell mit dem Verkauf von Fisch in Verbindung gebracht wurde, befand sich in der Nähe der heutigen Kirche Sainte-Catherine. Von 1884 bis 1955 gab es hier einen Markt namens „Vismet". Noch heute lassen der Quai au Bois à Brûler und der Quai aux Briques, die den Marché aux Poissons umgeben, die einstig emsige Wirtschafts-, Lebensmittel- und Gastronomietätigkeit erahnen. Der Hafen war an dieser Stelle bis Anfang des 20. Jahrhunderts aktiv, dann wurden die Becken zugeschüttet. An ihrer Stelle wurde zwischen 1854 und 1874 die Kirche Sainte-Catherine errichtet. Heutzutage findet hier zwar kein Fischmarkt mehr statt, doch seit einigen Jahrzehnten hat sich der Platz als Hochburg für Fisch- und Schalentierrestaurant etabliert.
Alter Hafen, Marché aux Poissons (Fischmarkt)
Location: Quai aux Briques, 1000 Bruxelles