Musée Magritte Museum
Musée Magritte Museum
Museum BELvue
Belgische Fritten, Bier, Schokolade...Belgien ist mehr als nur das, oder? Demokratie, Wohlstand, Solidarität, Vielfalt, Migration, Sprachen, Europa: Dies sind die Themen, die das BELvue Museum Ihnen auf Ihrem Rundgang durch die Ausstellungsräume näherbringt! Jedes Thema wird anhand von aktuellen Kommentaren und Berichten geschildert und dann in seinen geschichtlichen Kontext gebracht. Eine moderne und originelle Herangehensweise, die den Besuchern einen faszinierenden Einblick in das Belgien der Gegenwart gewährt.
Absolut sehenswert ist auch die Galerie: Mehr als 200 Ausstellungsstücke verkörpern gewissermaßen das materielle Gedächtnis Belgiens. Zu bewundern gibt es unter anderem eine Lithographie von Magritte, Kristallvasen aus der Kristallmanufaktur Val Saint-Lambert und sogar einen von den Roten Teufeln signierten Fußball. Eine geballte Ladung belgischer Lebensart!
Museum BELvue
Coudenberg Palast
Ein unterirdischer Parcours, in dessen Verlauf Sie die Überreste des Palastes von Charles V. entdecken können. Seit dem Mittelalter überragt eine fürstliche Residenz auf dem Coudenberg die Stadt Brüssel. Das architektonische Ensemble, das sich seit dem 12. Jahrhundert immer wieder weiterentwickelt hat, gilt als einer der schönsten Paläste Europas und eine der wichtigsten Residenzen von Karl V. Dieses prestigeträchtige Gebäude wurde bei einem Brand im Februar 1731 schwer beschädigt. Vierzig Jahre später wurden die Ruinen des Palasts dem Erdboden gleichgemacht, um Platz für den Place Royale zu machen. Die Überreste dieses Gebäudes bilden heute die archäologische Stätte des Coudenberg.
Coudenberg Palast
Musée Oldmasters Museum - Museum für Alte Kunst
Das Brüsseler Museum für Alte Kunst - das Oldmasters Museum - ist eines der eindrucksvollsten Kunstmuseen in Brüssel. Es beherbergt eine umfangreiche Sammlung von Gemälden, Skulpturen und Zeichnungen aus der Zeit vom 15. bis 18. Jahrhundert.
Niederländische Meister: Die Gemälde der ehemaligen südlichen Niederlande bilden das Herzstück der Sammlung: Rogier van der Weyden, Petrus Christus, Dirk Bouts, Hans Memling, Jérôme Bosch, Bruegel, Pierre-Paul Rubens, Jacob Jordaens, Antoine van Dyck.
Um einen Kernbestand aus revolutionären Pfändungen und Abgaben des französischen Staates herum wurde diese Sammlung erheblich durch Neuerwerbungen, Spenden und Vermächtnisse zahlreicher Mäzene bereichert.
Der Rundgang beinhaltet eine außergewöhnliche Sammlung von Kunstwerken aus Ton aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie eine schöne Gemäldesammlung verschiedener internationaler Schulen.
Musée Oldmasters Museum - Museum für Alte Kunst
Jardins du Mont des Arts
Der Jardin du Mont des Arts wurde ursprünglich für die Weltausstellung von 1910 angelegt, jedoch in den 1950er-Jahren durch die neu errichteten Museen und Kultureinrichtungen des Mont des Arts dezimiert. Er befindet sich unterhalb des Place Royal und bildet gewissermaßen den grünen Übergang zwischen der Oberstadt und dem Grand-Place in der Brüsseler Altstadt. Flanieren Sie durch den Hauptgarten, einer Komposition aus Springbrunnen, Blumenbeeten und kleinen Wasserbecken, bis in den Nebengarten, wo ebenfalls kleine Wasserspiele plätschern.
Gesäumt wird die Grünanlage von dem Kongresszentrum Square und der Bibliothèque Royale de Belgique und den Archives Générales du Royaume, wo regelmäßig Ausstellungen stattfinden. Besonderes Highlight ist das schöne Glockenspiel, das sowohl Touristen als auch Einheimische andächtig innehalten lässt. Zu bewundern gibt zudem ein Reiterstandbild des belgischen Königs Albert I. und natürlich den atemberaubenden Ausblick vom Mont des Arts aus. In der Nähe können verschiedene Museen besichtigt werden: die Königlichen Museen der Schönen Künste, das BELvue-Museum, das Musikinstrumentenmuseum, das Magritte-Museum, der Coudenberg-Palast sowie der Palast der schönen Künste BOZAR.
In der näheren Umgebung locken weitere charmante Grünanlagen: Da wären der Parc de Bruxelles, der Petit Sablon oder auch der Parc d’Egmont.
Jardins du Mont des Arts
Musées Royaux des Beaux-Arts de Belgique
Die Musées Royaux des Beaux-Arts de Belgique – 4 Museen, 7 Jahrhunderte der schönen Künste, 20 000 Kunstwerke und Kunstgenuss vom Feinsten:
• Im Musée Magritte gibt es die weltweit größte Sammlung von Werken des großen belgischen Surrealisten René Magritte zu entdecken
• Im Musée Old Master gibt es Meisterwerke aus der Epoche des 15. Jahrhunderts bis hin zum 18. Jahrhundert zu sehen, unter anderem mit der weltweit größten Bruegel-Sammlung, verschiedenen Werken von Rubens, van der Weyden und Jordaens.
• Die beiden Kunstatelier-Museen Musée Wiertz und Meunier in Ixelles geben einen faszinierenden Einblick in die Welt dieser beiden Künstler.
Musées Royaux des Beaux-Arts de Belgique
Der Brüsseler Justizpalast
Der Brüsseler Justizpalast zählt zu den bemerkenswertesten und gleichzeitig bombastischsten europäischen Monumenten des 19. Jh. und ist in Europa noch heute der größte seiner Art.
Majestätische Dimensionen: Die Längs- und die Querachse des Bauwerks messen 160 bzw. 150 Meter. Die Gesamtfläche beläuft sich auf 26 000 m² mit acht Innenhöfen. Dominiert wird das imposante Rechteck von einer massiven Kuppel (24 000 Tonnen) in einer Höhe von 142 Metern. Architektonisch herrscht der griechisch-römische Stil vor. Die belgischen Könige Leopold I. und Leopold II. wollten mit diesem symbolträchtigen Bauwerk hoch über der Stadt zwischen Ober- und Unterstadt ein Zeichen für den damals noch jungen,1830 gegründeten belgischen Staat setzen.
Ein architektonisches Mammutprojekt: Mit dem Bau wurde der Architekt Joseph Poelaert beauftragt. Von der Grundsteinlegung 1866 bis zur Einweihung 1883 vergingen ganze 17 Jahre, sie fand im Jahr 1883, bereits einige Jahre nach dem Tode Poelaerts, statt.
Gestern & heute: Gesellschaftlich sorgte der Bau des Kolosses seinerzeit für Unmut, da große Teile des volkstümlichen Marollenviertels dem Justizpalast weichen mussten - und auch heute ist er nicht unumstritten: Seit Mitte der 80er Jahre ist die Kuppel von Baugerüsten umgeben, von denen aus Sicherungs- und Restaurierungsarbeiten durchgeführt werden.
Der Brüsseler Justizpalast
Parc d'Egmont
Der Parc Egmont ist ein öffentlicher Garten im englischen Stil, der sich im 16. Jahrhundert zusammen mit dem Egmont-Palast im Besitz der Prinzessin Françoise de Luxembourg, der damaligen Witwe des Grafen Jean d'Egmont, befand. Der Palast diente zunächst als Außenministerium, bevor er zu einem Ort für diplomatische Empfänge und Konferenzen umfunktioniert wurde. Dieser prestigeträchtige Ort im neoklassizistischen Stil ist reich möbliert und mit Wandteppichen, Marmor, einer Spiegelgalerie usw. dekoriert.
In den Parc Egmont gelangen Sie durch die Passage Marguerite Yourcenar, die von Zitaten aus L'œuvre au noir (dt. Die schwarze Flamme), einem der Romane der Schriftstellerin, gesäumt ist. Betreten Sie das Labyrinth und nehmen Sie eine Treppe, die zu einer Rotunde führt und schließlich im Park endet. Dort können Sie Bronzestatuen und jahrhundertealte Bäume bewundern und den idyllischen Charme auf sich einwirken lassen. Zur Stärkung können Sie im La Fabrique en Ville ein bei Tour & Taxis gebrautes Bier und hausgemachte Desserts genießen können.
Parc d'Egmont
La Fleur en Papier Doré
Das Café „La Fleur en Papier Doré" (dt. Die Blume aus Goldpapier) ist ein Café mit illustrer Vergangenheit, denn hier trafen sich die großen belgischen Surrealisten des 20. Jahrhunderts: René Magritte, Louis Scutenaire, Marcel Mariën... Bis heute gilt das Café als einschlägiges Künstler- und Literaten-Café, das sich seine ganz besondere Atmosphäre bewahrt hat. Zahlreiche Veranstaltungen finden hier statt: Poesie, Literatur, Musik, Konferenzen...
La Fleur en Papier Doré