Grand-Place
Der Grand-Place in Brüssel zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als einer der schönsten Plätze der Welt.
Architektonische Perlen: Hier lässt sich eine äußerst gelungene Mischung verschiedener architektonischer Stilrichtungen bewundern, charakteristisch für die Kultur und die Gesellschaft einer wohlhabenden, nordeuropäischen Stadt. Eingerahmt wird der Grand-Place von majestätischen Zunfthäusern, die überwiegend aus dem 17. Jahrhundert stammen. Das Rathaus von Brüssel, das Anfang des 15. Jahrhunderts (1402) erbaut wurde, dominiert das architektonische Gesamtbild.
Spektakuläre Veranstaltungen auf dem Grand-Place: Der Grand-Place wird regelmäßig Schauplatz verschiedener Großereignisse, darunter das mittelalterliche Spektakel Ommegang und der berühmte Blumenteppich, bei dem der gesamte Platz mit einem riesigen Blumenmeer ausgelegt wird
Sie befinden sich übrigens in bester Gesellschaft, denn schon Schriftsteller wie Baudelaire und Victor Hugo und sogar Karl Marx verfielen dem Charme des Grand-Place.
Grand-Place
Rathaus Brüssel
Das Brüsseler Rathaus ist ein elegantes Bauwerk aus dem 15. Jahrhundert, gelegen auf dem prächtigen Grand-Place im Herzen des historischen Stadtzentrums.
Es gilt als das architektonische Meisterwerk eines der schönsten Plätze der Welt und zählt darüber hinaus zu den wahrscheinlich eindrucksvollsten Bauwerken Belgiens, das Sie bei Ihrem Besuch in Brüssel unbedingt besichtigen sollten. Zu verfehlen ist es kaum, denn sein majestätischer Turm ragt hoch in den Brüsseler Himmel hinein.
Ein Augenschmaus
Insbesondere seine imposanten Dimensionen, seine bemerkenswerten skulpturalen Verzierungen und seine asymmetrische Fassade fallen sofort ins Auge. Und wenn man Glück hat, kann man auf dem majestätischen Balkon einen Blick auf ein frischgebackenes Brautpaar erhaschen.
Auch das Innere des Rathauses ist einen Besuch wert, denn die Aufteilung und die Anordnung der verschiedenen Säle dieses architektonischen Meisterwerks sind absolut sehenswert. Es finden regelmäßig Führungen durch das Brüsseler Rathaus statt, die spannende Einblicke in die Reichtümer des Interieurs gewähren, das die Besucher immer wieder aufs Neue begeistert.
Die Entstehung eines einzigartigen Gebäudes
Der Bau des Rathauses erstreckte sich über einen relativ langen Zeitraum und war das Werk mehrerer Architekten. Ursprünglich bestand das Gebäude nur aus einem Glockenturm und dem bis heute unveränderten linken Gebäudeflügel. Der Glockenturm hingegen wurde schon bald durch den heutigen Turm ersetzt, als sich die Häuser der verschiedenen Handwerkszünfte am Grand-Place niederließen. Um das Gebäude noch harmonischer in das Stadtbild einzufügen, wurde ein zusätzlicher Flügel auf der rechten Seite hinzugefügt.
An der Spitze des neuen, mehr als 90 m hohen Turms thront der Erzengel Michael, der Schutzpatron der Stadt Brüssel. Die vergoldete Kupferstatue dient eigentlich als Wetterfigur – und wenn der Wind günstig steht, können Sie beobachten, wie die die Engelsfigur den Drachen besiegt!
Derzeit beherbergt dieses Kleinod des Brüsseler Architekturerbes das Tourismusbüro.
Rathaus Brüssel
Brüsseler Stadtmuseum - Maison du Roi
Das majestätische Maison du Roi (dt. Haus des Königs), in dem sich das Brüsseler Stadtmuseum befindet, ist Teil des architektonischen Ensembles des berühmten Grand-Place und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Bei dem neogotischen Gebäude, das im 19. Jahrhundert nach den Plänen des Architekten Pierre-Victor Jamaer fertiggestellt wurde, handelt es sich um eine Nachbildung eines Bauwerks im spätgotischen Stil des 16. Jahrhunderts.
Das hier untergebrachte Brüsseler Stadtmuseum birgt Ausstellungen und Sammlungen zur Geschichte der Stadt Brüssel, Stadtentwicklung, Archäologie, Kunst und Stadtleben etc. Auch die Brüsseler Folklore wird beleuchtet. So ist der Garderobe von Manneken Pis ein eigener Saal gewidmet. Seit Februar 2017 hat sie sogar ein eigenes Museum: GardeRobe MannekenPis an der Rue du Chêne 19, gleich neben der berühmten Brunnenfigur.
Brüsseler Stadtmuseum - Maison du Roi
Galeries Royales Saint-Hubert
Die majestätischen 200 Meter langen, denkmalgeschützten Galeries Royales Saint-Hubert wurden 1847 von dem Architekten Cluysenaer im Stile der florentinischen Renaissance erbaut und bergen unter ihrem prachtvollen Glasdach eine in Brüssel einmalige Mischung aus Kultur und Luxusboutiquen.
Königlich Flanieren: Es handelt sich um eine der schönsten überdachten Galerien Europas. Seit 1850 sind sie beliebter Ort zum Flanieren und Treffpunkt von Künstlern und Intellektuellen jeglicher Couleur. Die Galeries Royales Saint-Hubert setzen sich aus drei Teilen zusammen: der „Galerie de la Reine" (Galerie der Königin), der „Galerie du Roi" (Galerie des Königs) und der „Galerie du Prince" (Galerie des Prinzen).
Edelboutiquen, Traditionsgeschäfte, Cafés und Kultur: Es herrscht eine geruhsame Atmosphäre, perfekt für einen ausgedehnten Schaufensterbummel entlang der gediegenen Boutiquen. Denn hier gibt es keine Ladenketten, sondern fast ausschließlich spezialisierte Boutiquen.
Schmuck und Traditionshandwerk: Sie suchen ein schönes Schmuckstück? Das Angebot der in den Galeries Royales Saint-Hubert ansässigen Juweliere reicht von Modeschmuck bis Haute Couture..., aber auch heute selten gewordene Gewerbe wie Schneidwaren-, Handschuh- oder Hut- und Regenschirmläden haben hier ihre Nische gefunden.
Mode & Design: Neben diesen Traditionsgeschäften haben sich exquisite Modeboutiquen, berühmte Lederwarenhändler, belgische und internationale Stylisten und Designer, die großen Namen der belgischen Chocolatiers, erstklassige Restaurants, ein Designhotel und sogar ein Theater und ein Kino in den Sankt-Hubertus-Galerien niedergelassen.
Galeries Royales Saint-Hubert
La Monnaie
Die Brüsseler Staatsoper „La Monnaie" zählt zu den schönsten Theatern und renommiertesten Opernhäusern Europas und bietet ein hochkarätiges internationales Repertoire zwischen Oper, Tanz und Konzerten.
Ein eigenes Symphonieorchester, eine Chor und eine Truppe, die mit Leidenschaft bei der Sache ist, und ein internationales Repertoire zwischen Tradition und Avantgarde sind das Erfolgsgeheimnis von La Monnaie. Begegnungen mit Künstlern, Schriftstellern und Intellektuellen ergänzen das Programm.
Der 1695 an der Stelle der Münzprägeanstalt erbaute Prachtbau der Brüsseler Oper wurde nach einem Brand im Jahre 1885 von dem belgischen Architekten J. Poelaert, aus dessen Feder auch der Brüsseler Justizpalast stammt, wieder aufgebaut.
Wem nicht das Glück vergönnt ist, einer der Vorstellungen beizuwohnen, der kann das Gebäude auch einfach besichtigen.
La Monnaie
Comic-Museum
Brüssel als Comic-Hauptstadt gönnt sich den Luxus eines eigenen Comic-Museums - das „Centre Belge de la Bande Dessinée“. In einem eindrucksvollen Jugendstil-Bau aus der Feder von Victor Horta wird belgische und internationale Comic-Kunst präsentiert. Willkommen im Reich der Schlümpfe, bei Tim und Struppi, Lucky Luke, Spirou, Gaston Lagaffe und all den anderen Comic-Helden!
Comic-Kunst und Jugendstilarchitektur: Der berühmte Jugendstilarchitekt Victor Horta entwarf 1903, auf dem Höhepunkt seines Schaffens, Pläne für ein weitläufiges Bauwerk in Brüssel. Nach der Renovierung 1989 ließ sich in den Räumen, die in allen Bereichen durch Jugendstilelemente geprägt sind, das „Centre Belge de la Bande Dessinée", das Belgische Comiczentrum nieder, bei dem sich auf einer Fläche von mehr als 4000 m² - von den Ursprüngen bis hin zu avantgardistischen Werken - alles um Comics dreht.
Belgische Comic-Kunst in all ihren Formen: Ausstellungen, Konferenzen, Kreativ-Workshops, Veranstaltungen, eine eigene Comic-Bibliothek mit Dokumentationszentrum sowie eine gut sortierte Buchhandlung bilden ein vielseitiges und buntes Comicangebot. Zentrale Themen der Dauerausstellung sind die Erfindung der Comic-Kunst, die Formen und die Entwicklung der Comic-Kunst sowie verschiedene Schwerpunkt auf belgische Comic-Künstler von Peyo, dem Vater der Schlümpfe bis Hergé, dem Erfinder von Tim & Struppi.
Comic-Fans auf zum Brüsseler Comic-Mekka!
Geöffnet von Montag bis Sonntag in Juli und August.
Comic-Museum
Fondation Jacques Brel
Möchten Sie Brüssel mit den Augen des belgischen Nationalbarden Jacques Brel entdecken?
Die Jacques Brel gewidmete Stiftung Fondation Brel möchte das musikalische, kulturelle und geistige Erbe dieses belgischen Ausnahmekünstlers lebendig halten und katalogisiert, digitalisiert und archiviert das Werk und das Leben von Jacques Brel. Nur einen Steinwurf vom Grand-Place entfernt, empfängt die Stiftung interessierte Besucher nun auch mit einer digitalen Dauerausstellung, wo die Besucher in den Abteilungen „Brel Chanteur“ (der Sänger Brel) und „Brel Auteur“ (der Autor Brel) die vielfältigen Facetten des Menschen und des Künstlers entdecken können.
In dem eigens eingerichteten Kino „Ciné́ Brel“ können die Besucher den Sänger und Schauspieler Jacques Brel in verschiedenen Filmen in Aktion bewundern. 5 Vorführungen pro Tag, darunter der 1966 gedrehte mythische Film „Les Adieux à l'Olympia“.
Programm auf: http://fondationbrel.be/cine-brel-programmation/
Weiteres Angebot ist ein Spaziergang auf eigene Faust durch die Heimatstadt des Sängers. Ein Audioguide dient als Wegweiser durch das Brüssel von Jacques Brel.
Kleines Extra: Die Stiftung organisiert regelmäßig Treffen mit France Brel, einer der Töchter des berühmten Sängers.
Touristen und treue Fans kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten.
* Die Brussels Card umfasst nur die Dauerausstellung des Museums, nicht aber das Kino und den Spaziergang, hierbei handelt es sich um Zusatzangebote.
Fondation Jacques Brel