Teesalons, Chocolatiers & Cafés

Kami

Das Café Kami, das sich im oberen Teil der Gemeinde Saint-Gilles befindet, ist einer dieser Geheimtipps, die man nur schwer für sich behalten kann. Clara und Alias, ihres Zeichens leidenschaftliche Kaffeetrinker und Japan-Fans (“Kami” ist der japanische Begriff für die in der Natur, in Tieren und Gegenständen verborgenen Gottheiten), heißen Sie in ihrem kleinen, von der Deko bis zum Geschirr liebevoll gestalteten Kokon herzlich willkommen. Zu dem in Belgien gerösteten Kaffee können hier hausgemachtes Gebäck und andere Bio-Leckereien genossen werden. An schönen Tagen lädt die Hinterhof-Terrasse zum Verweilen ein. Probieren sollten Sie unbedingt die Golden Milk Latte mit wärmendem Kurkuma, Zimt, Ingwer und Kardamom... Hier ist alles schön und filigran – von den Tassen bis hin zum Rest des Geschirrs.

Chaussée de Waterloo 355, 1060 Saint-Gilles

Innenansicht des Café Kami mit Zugang zur Terrasse im Hintergrund

Kaffabar

"Wärme ist wohl der eigentliche Daseinszweck der Kaffabar", urteilte der renommierte Gastronomieführer Gault&Millau mit der ihm eigenen Treffsicherheit. Die Räumlichkeiten sind zwar weitläufig, aber das tut der Gemütlichkeit des Cafés keinerlei Abbruch. Seit der Eröffnung im Jahr 2016, dem Jahr, in dem Café-Gründer Marc Daniels bei der Gastronomie-Fachmesse Venuez zum besten Barista gekürt wurde, legt die Kaffabar ein besonderes Augenmerk auf die Qualität der Kaffeesorten, die sowohl im Schnell- als auch im Slow-Modus aufgebrüht werden können. Zum Kaffee gibt es Gebäck (auch vegan und glutenfrei) und andere süße Köstlichkeiten. Für die kalte Jahreszeit empfehlen wir zum Beispiel die heiße weiße Schokolade oder die heiße Winterlimonade mit Birne und Ingwer. Und vergessen Sie nicht, Marcel, die englische Bulldogge und Maskottchen des Hauses, zu begrüßen!

Place Rouppe 1, 1000 Brüssel

Hinterland – Urban refuge

Das selbsternannte "urbane Refugium" ist ein kleines Eck-Café zum Wohlfühlen. Das lichtdurchflutete Hinterland mit seinen großen Fensterfronten und den schönen alten Zementfliesen ist in der Tat ein kleiner Zufluchtsort vor dem Trubel der Chaussée de Charleroi. Die Getränkekarte umfasst Latte Macchiato, Slow Coffee, Chai, Tee und Golden Mylk (Kokosmilch mit Kurkuma), d. h. ein ganzes Arsenal für kalte Wintertage.

Chaussée de Charleroi 179, 1060 Saint-Gilles

Der Schalter bei Hinterland

Akko

Akko ist eine sprichwörtliche Oase der Ruhe und wurde von den traditionellen japanischen Teestuben inspiriert, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Hinter seiner zurückhaltenden Fassade verbirgt sich ein minimalistischer Kokon aus hellem Holz, feiner Keramik und sanftem Licht, das durch Washi-Papier fällt. Hier genießt man feine japanische Teesorten – Matcha, Genmaicha, Hojicha –, die hier mit echter Könnerschaft zubereitet werden. Dazu gibt es raffinierte Wagashi (japanisches Gebäck) und einige leichte Gerichte à la carte. Hier stimmt einfach alles, vom Service bis zur wohltuenden Stille ... ein feiner Rückzugsort für Leib und Seele.

Rue du Bailli 15, 1000 Brüssel

Raclette
Raclette

Laurent Gerbaud

Entdecken Sie die belgische Schokolade in der feinen Interpretation des Meister-Chocolatiers Laurent Gerbaud. Hier in seinem Teesalon, der sich jeden Samstagmittag in ein Schokoladen-Atelier verwandelt, können Sie nicht nur köstliche Schokoladensorten probieren, sondern auch Ihre eigenen Leckereien konfektionieren! Zum Aufwärmen gibt es frischen Ingwertee oder heiße Schokolade – entweder klassisch oder als Gourmetversion mit Haselnusssirup, Spekulatius, Weihnachtsgewürzen oder Ahornsirup mit Schlagsahne. 

Rue Ravenstein 2d, 1000 Brüssel

MOK Specialty Coffee Roastery & Bar

Das MOK im Herzen des Trendviertels rund um die Modemeile Rue Antoine Dansaert ist Kaffeerösterei und -bar in einem, denn neben dem Café-Betrieb gibt es auch Kaffeebohnen „außer Haus“ zu kaufen. Das kleine, charmante Café bietet nicht nur ein vielfältiges und erlesenes Kaffeesortiment aus verschiedenen Regionen der Welt, sondern auch feine Teespezialitäten von Companion Tea sowie fermentierte Getränke und veganes Gebäck. Ein paar begehrte Sitzplätze mit Blick auf das bunte Treiben der Stadt gibt es auf dem schmalen Trottoir vor dem Café.

Rue Antoine Dansaert 196, 1000 Brüssel

Schaukasten von MOK

Frederic Blondeel

Frederic Blondeel zählt zweifellos zur Crème de la Crème der Brüsseler Chocolatiers. Sein Atelier mit angeschlossener Boutique, Café und Eisdiele liegt zwar etwas ab vom Schuss in Koekelberg, doch der Umweg lohnt sich, denn hier können Sie in erlesene Schokoladenwelten eintauchen und süße Schokoladenträume träumen. Aufwärmen können Sie sich bei einer Tasse Kaffee, Tee oder heißer Schokolade aus eigener Herstellung, die mit der Schokolade oder dem Gebäck des Tages serviert werden.

Rue de Ganshoren 39, 1081 Koekelberg

Caleo café

Das Caleo Café (lat. caleo = warm) trägt die Wärme bereits im Namen – und bei Inhaberin Zoé, die ihr Café im Stadtteil Saint-Boniface 2021 als echtes Herzensprojekt eröffnete, fühlt man sich sofort wie zu Hause. Viel Holz und Rattan sorgen für Gemütlichkeit, allerlei Leckereien, unter anderem in Form des Brunchs, feine Kaffeesorten, die in Belgien von den Gust Coffee Roasters geröstet werden, wärmen sowohl Körper als auch Seele. Spezialitäten des Hauses sind Charcoal Latte, Pumpkin Spice Latte, Caramel Latte und heißer Apfelsaft mit Zimt.

Rue Bouré 1, 1050 Ixelles

Cookie et pumpkin spice latte de chez Caleo café

Wide Awake

Das Wide Awake ist eine seit 2019 aktive Kaffeerösterei, deren Philosophie „guter Kaffee für jedermann“ lauten könnte. In dem Atelier kann man sich durch das gesamte Kaffeesortiment probieren, um dann eine Tüte der Lieblingsbohnen mit nach Hause zu nehmen. Dass der wohlschmeckende und milde Qualitätskaffee von Wide Awake die erste Wahl zahlreicher Brüsseler Cafés und Restaurants ist, spricht natürlich Bände.

Rue Sainte-Catherine 2, 1000 Bruxelles