Palais des Beaux-Arts - Bozar
Das Brüsseler BOZAR zählt zu den dynamischsten und hochkarätigsten Kultur- und Kunstzentren der belgischen Kulturlandschaft. Das Art Déco-Meisterwerk aus der Feder Victor Hortas ist zudem einer der großen architektonischen Schätze Brüssels.
Kultur, Kultur und noch mehr Kultur! Auf mehr als 4 000 Quadratmetern gibt es Konzerte, Ausstellungen, Theater, Tanz, Literatur, Konferenzen und Filmvorführungen unter einem Dach zu sehen.
Für Musikinteressierte reicht das Angebot von Weltmusik über Electronic DJs bis hin zum klassischen Symphonieorchester. Kunst- und Literaturliebhaber kommen mit zeitgenössischen, avantgardistischen und klassischen Kunst- und Gemäldeausstellungen, der Fotobiennale Summer of Photography, mehrsprachigen Theaterinszenierungen, Brussels Short Film Festival, Book Clubs in französischer und flämischer Version oder auch Architekturkonferenzen auf ihre Kosten.
BOZAR-Brasserie:
Kulturinteressierte Genießer können sich in der BOZAR-Brasserie von dem französischen Chefkoch David Martin mit Menüs verwöhnen lassen, die dem kulturellen Angebot in nichts nachstehen. Die Brasserie ist Teil eines umfassenden Restaurierungs- und Renovierungsprogramms, sie wurde nach dem Vorbild der Original-Horta-Brasserie gestaltet. Von dem Gourmetführer Gault&Millau 2013 wurde sie übrigens zur „Brasserie des Jahres" gewählt!
Bozar Café Victor
Frühstück, Mittag- oder Abendessen vor oder nach dem Ausstellungs- oder Konzertbesuch können im Café Victor eingenommen werden. Große Fensterfronten, puristisches Design, edle Lederbänke, spektakuläre Leuchten und feine Snacks und Speisen ergeben ein harmonisches Ensemble.
Palais des Beaux-Arts - Bozar
Wiels - Zentrum für moderne Kunst
Das WIELS ist ein hochkarätiges, internationales Labor für moderne Kunst, das sich nicht nur der Ausstellung von moderner Kunst sondern auch dem kreativen Entstehungsprozess widmet. Der Schwerpunkt liegt auf der visuellen Kunst, doch es werden auch ganz bewusst Schnittstellen mit anderen Disziplinen gesucht, die die Vielfalt und das Facettenreichtum der modernen Kunst aufzuzeigen. Dem Besucher offenbart sich ein permanenter Dialog mit den Entwicklungen der modernen Kunst und eine Debatte mit der Kunstwelt der Gegenwart.
Auf drei Ebenen mit insgesamt 1800 m² Ausstellungsfläche finden regelmäßig Ausstellungen statt. Darüber hinaus wird das WIELS regelmäßig Schauplatz von ausgewählten Filmvorführungen, Konferenzen, Festivals und Konzerten.
Untergebracht ist das WIELS in dem eindrucksvollen Eckgebäude der ehemaligen Brauerei Wielemans-Ceuppens, das aus der Feder des modernistischen Architekten Adrien Blomm stammt. Von der Brauereivergangenheit zeugen noch heute die majestätischen Kupferkessel.
Kulturzentren
Wiels - Zentrum für moderne Kunst
Boghossian-Stiftung – Villa Empain
Die Anfang der 1930er-Jahre erbaute Villa Empain ist ein bemerkenswertes Beispiel der Art Déco-Architektur. Sie gehörte einst einer der reichsten Familien Europas, die heute fast vollständig verarmt ist. Die Villa steht seit 2007 unter Denkmalschutz.
Jugendstil, Art Déco und Moderne: Ihr Architekt Michel Polak (1885–1948) kombinierte Zierelemente des Brüsseler Jugendstils mit Formen der Moderne: Ein Gesamtkunstwerk, bei dem Formen und edle Materialien der eleganten Ausstattung untrennbar zu einer ungewöhnlichen und imposanten Einheit verschmelzen.
Vom drohenden Verfall zur aufwendigen Restaurierung: Nach der zwischenzeitlichen Nutzung als sowjetische Botschaft und als Studio des Fernsehsenders RTL wurde die Villa nach aufwendiger Restaurierung zur imposanten Kulisse der Kulturstiftung Fondation Boghossian.
Kulturzentren
Boghossian-Stiftung – Villa Empain
Design Museum Brussels
Das Design Museum Brussels, das nach dem Aufkauf des Plasticarium durch das Atomium ins Leben gerufen wurde, ist ein Ort, der dem Design und seiner Geschichte gewidmet ist. Seit 2015 entwickelt sich die Sammlung des Brüsseler Designmuseums ständig weiter und bietet seinen Besuchern eine einzigartige Reflexion über plastisches Design von den 1950er Jahren bis heute.
Angereichert durch ein Programm von Wechselausstellungen erforscht das Brussels Design Museum auch andere Bereiche des Designs und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft und unser tägliches Leben.
Täglich geöffnet (365 / 365) von 11.00 bis 19.00 Uhr (Kassenschluss um 18.30 Uhr).
Design Museum Brussels
Comic-Museum
Brüssel als Comic-Hauptstadt gönnt sich den Luxus eines eigenen Comic-Museums - das „Centre Belge de la Bande Dessinée“. In einem eindrucksvollen Jugendstil-Bau aus der Feder von Victor Horta wird belgische und internationale Comic-Kunst präsentiert. Willkommen im Reich der Schlümpfe, bei Tim und Struppi, Lucky Luke, Spirou, Gaston Lagaffe und all den anderen Comic-Helden!
Comic-Kunst und Jugendstilarchitektur: Der berühmte Jugendstilarchitekt Victor Horta entwarf 1903, auf dem Höhepunkt seines Schaffens, Pläne für ein weitläufiges Bauwerk in Brüssel. Nach der Renovierung 1989 ließ sich in den Räumen, die in allen Bereichen durch Jugendstilelemente geprägt sind, das „Centre Belge de la Bande Dessinée", das Belgische Comiczentrum nieder, bei dem sich auf einer Fläche von mehr als 4000 m² - von den Ursprüngen bis hin zu avantgardistischen Werken - alles um Comics dreht.
Belgische Comic-Kunst in all ihren Formen: Ausstellungen, Konferenzen, Kreativ-Workshops, Veranstaltungen, eine eigene Comic-Bibliothek mit Dokumentationszentrum sowie eine gut sortierte Buchhandlung bilden ein vielseitiges und buntes Comicangebot. Zentrale Themen der Dauerausstellung sind die Erfindung der Comic-Kunst, die Formen und die Entwicklung der Comic-Kunst sowie verschiedene Schwerpunkt auf belgische Comic-Künstler von Peyo, dem Vater der Schlümpfe bis Hergé, dem Erfinder von Tim & Struppi.
Comic-Fans auf zum Brüsseler Comic-Mekka!
Geöffnet von Montag bis Sonntag in Juli und August.
Comic-Museum
Autoworld
Autoworld ist ein außergewöhnlicher Ort, einzigartig in seiner Architektur, seiner Sammlung und den dort organisierten Ausstellungen.
Das Museum befindet sich in einem repräsentativen Gebäude des Parc du Cinquantenaire, welches 1880 anlässlich des 50. Jahrestages der Gründung des Königreichs Belgien erbaut wurde.
Mehr als 300 Fahrzeuge, Reisebusse und Motorräder unterschiedlicher Herkunft zeichnen die Geschichte des Automobils nach und veranschaulichen die spektakuläre Entwicklung von Fahrzeugen über mehr als ein Jahrhundert. Die emblematischsten Autos jeder Epoche ermöglichen es außerdem, die Entwicklung des Autodesigns von Anfang an bis heute zu verfolgen.
Themenbereiche beleuchten spezifische Aspekte dieser Geschichte. Der „Sport & Wettbewerb“ Abschnitt zeichnet die Meilensteine des Motorsport (Rallyes und Rennen) seit 1906.
„Man darf nicht vergessen, dass unser Land im frühen 20. Jahrhundert eines der wichtigsten Automobilhersteller war“.
Im neuen "Media Room" erzählen Filme, Videos und historische Dokumente diese Geschichte ebenso wie die automobile Entwicklung der letzten 30 Jahre.
Temporäre Ausstellungen werden regelmäßig organisiert.
Weitere Informationen und den Messekalender finden Sie unter: www.autoworld.be
Autoworld
Museum BELvue
Belgische Fritten, Bier, Schokolade...Belgien ist mehr als nur das, oder? Demokratie, Wohlstand, Solidarität, Vielfalt, Migration, Sprachen, Europa: Dies sind die Themen, die das BELvue Museum Ihnen auf Ihrem Rundgang durch die Ausstellungsräume näherbringt! Jedes Thema wird anhand von aktuellen Kommentaren und Berichten geschildert und dann in seinen geschichtlichen Kontext gebracht. Eine moderne und originelle Herangehensweise, die den Besuchern einen faszinierenden Einblick in das Belgien der Gegenwart gewährt.
Absolut sehenswert ist auch die Galerie: Mehr als 200 Ausstellungsstücke verkörpern gewissermaßen das materielle Gedächtnis Belgiens. Zu bewundern gibt es unter anderem eine Lithographie von Magritte, Kristallvasen aus der Kristallmanufaktur Val Saint-Lambert und sogar einen von den Roten Teufeln signierten Fußball. Eine geballte Ladung belgischer Lebensart!
Museum BELvue
Coudenberg Palace
Coudenberg Palace
KBR museum
In der KBR wird Geschichte lebendig. Die Königliche Bibliothek sammelt alle belgischen Publikationen und bewahrt ein umfangreiches kulturelles und historisches Erbe. Die Sammlung umfasst über 8 Millionen Dokumente, darunter Bücher und Handschriften, Zeitungen, Drucke, Partituren, Münzen, Medaillen und Karten. Als nationale wissenschaftliche Bibliothek ist es die Aufgabe der KBR, dieses Erbe zu bewahren, zu erforschen und der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Im Herzen der Königlichen Bibliothek befindet sich das Juwel des KBR-Museums: die Bibliothek der Herzöge von Burgund. Tauchen Sie ein in die magische Welt der Handschriften, der mehrstimmigen Musik und der Miniaturen. Bestaunen Sie die prachtvolle Bibliothek der Herzöge von Burgund und erleben Sie eine klangvolle, polyphone Reise.
Betreten Sie das Atelier der Miniaturisten und genießen Sie ein Klangbad in der spätgotischen Nassau-Kapelle, wo Sie in die Polyphonie der franko-flämischen Komponisten des 15. und 16. Jahrhunderts eintauchen. Möchten Sie selbst kreativ werden? Gestalten Sie Ihre eigene Miniatur, testen Sie Ihre Fähigkeiten als Kopist oder experimentieren Sie mit Mehrstimmigkeit. Zwei oder vier Stimmen, nur der Tenor oder der Bass? Das Ergebnis liegt in Ihren Händen.
KBR museum
Garde Robe Manneken-Pis
Eine repräsentative Auswahl von mehr als Hundert Kostümen wird nach zehn Themengebieten geordnet ausgestellt: Geographie, Folklore, Wohltätigkeitsverbände und Bürgervereine, Berufe, berühmte Persönlichkeiten, Sport und Modeschöpfer. Sie offenbaren den Reichtum dieser inzwischen knapp 1000-teiligen Sammlung! Die Gewänder des Manneken-Pis, deren Tradition bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht, sind ein bis heute ein lebendiger Bestandteil der Brüsseler Folklore. Als solche sind sie eine feste Größe des historischen Kulturerbes der Stadt Brüssel.
Kombiticket für das Brüsseler Stadtmuseum „Musée de la Ville de Bruxelles - Maison du Roi" und „GardeRobe MannekenPis".
Garde Robe Manneken-Pis
Botanique
Le Botanique zählt ohne Zweifel zu den schönsten und spektakulärsten Veranstaltungsorten Brüssels. Das von 1826 bis 1829 von der „Société Royale d'Horticulture“ erbaute, ehemalige Gewächshaus im neoklassizistischen Stil mit Eisen- und Glasarchitektur beherbergt seit 1984 einen hochkarätigen Veranstaltungsort.
Inmitten des botanischen Gartens von Saint-Josse-ten-Noode, einer der 19 Brüsseler Gemeinden, wächst und gedeiht heute ein quicklebendiger Ort der Kultur, der vor allem für Musikveranstaltungen, als Galerie und Café genutzt wird. Höhepunkt des Jahres bildet im Frühling das Musikfestival „Les Nuits Botaniques".
Botanique
Musée Juif de Belgique
Das Jüdische Museum Belgiens im Sablon-Viertel wirft anhand von Ausstellungen und Aktivitäten einen Blick auf die jüdische Geschichte und Kultur.
Das Museum ist derzeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.
Musée Juif de Belgique
Musée Mode & Dentelle - Mode- und Spitzenmuseum (Museen der Stadt Brüssel)
Das im Jahr 1977 eröffnete Mode- und Spitzenmuseum (Musée Mode et Dentelle) hat in Brüssel eine echte Daseinsberechtigung, denn die Geschichte der Stadt, ja des Landes ist im wahrsten Sinne des Wortes eng mit der Textilkunst verwoben.
Brüssel weist ein reiches Erbe auf, was feine Stoffe und Textilwaren angeht. Die Tradition der Textilindustrie, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht und sich bis heute im Bereich Modedesign und Textilhandel zeigt, ist fest in der Brüsseler Kultur verankert.
Einen faszinierenden Einblick in diesen Bereich geben die reichen Sammlungen des Mode- und Spitzenmuseums mit alten, aber auch modernen Spitzengeweben, Stickereien, Kostümen und extravaganten Accessoires, die im Rahmen regelmäßig wechselnder Ausstellungen gezeigt werden.
Parallel zu den großen thematischen Ausstellungen bietet das Mode- und Spitzenmuseum der zeitgenössischen Textilkreation eine besondere Plattform: Seit 2004 empfängt das Museum wechselnde Ausstellungen, die sowohl die Arbeiten von Studierenden im Bereich Textilkunst als auch die Werke bereits etablierter Textilkünstler zeigen.
Musée Mode & Dentelle - Mode- und Spitzenmuseum (Museen der Stadt Brüssel)
Musée Art et marges
Art brut - Outsider Art - Zeitgenössische Kunst
Das Museum Art et Marges zeigt eine Sammlung, die seit den 1980er-Jahren kontinuierlich wächst. Dabei handelt es sich um Kunst abseits des Mainstreams, die einen Blick auf die autodidaktischen Künslter wirft, Kunstateliers für Menschen mit geistiger Behinderung oder in Psychiatrien.
In den Ausstellungen mischen sich Künstler diesseits und jenseits der Grenze des "Außenseitertums" (engl. Begriff "Art Outsider"), die die Kunst und deren Beschränkungen hinterfragt.
Musée Art et marges
Horta-Museum
Die Gebäude des heutigen Horta-Museum, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, wurde 1898 von dem berühmten belgischen Jugendstilarchitekten Victor Horta auf zwei Parzellen der Brüsseler Rue Américaine als Wohnhaus und Atelier erbaut.
Von Arabesken und Licht: Der Jugendstilpionier erfand einen auf der Arabeske beruhenden Stil und revolutionierte den traditionellen Grundriss des bürgerlichen Hauses. Mit der Konzeption eines Oberlichtes, das sich über einem großräumigen Treppenhaus befindet, brach er mit der Struktur des Hauses mit Bel-Etage und drei aneinander anschließenden, eher dunklen Zimmern. Außerdem nutzte er alle Möglichkeiten seines handwerklichen Könnens und der Verwendung von industriellen Materialien wie Eisen, Gusseisen und Glas.
Hortas Anspruch war es, Kunst und Innenausstattung zu einem Gesamtkunstwerk zusammenzufügen, das das tägliche Leben zu einer ästhetischen Erfahrung machte. Ganz sicher einer der Jugendstilhöhepunkte in Brüssel.
Das Museum beherbergt gleichzeitig ein Forschungszentrum über Victor Horta und den Jugendstil. Die persönlichen Archive Hortas, die Pläne seiner Bauten und die Bibliothek sind nach Vereinbarung zugänglich.
Letzter Einlass 17 Uhr.
Horta-Museum
Fondation Jacques Brel
Möchten Sie Brüssel mit den Augen des belgischen Nationalbarden Jacques Brel entdecken?
Die Jacques Brel gewidmete Stiftung Fondation Brel möchte das musikalische, kulturelle und geistige Erbe dieses belgischen Ausnahmekünstlers lebendig halten und katalogisiert, digitalisiert und archiviert das Werk und das Leben von Jacques Brel. Nur einen Steinwurf vom Grand-Place entfernt, empfängt die Stiftung interessierte Besucher nun auch mit einer digitalen Dauerausstellung, wo die Besucher in den Abteilungen „Brel Chanteur“ (der Sänger Brel) und „Brel Auteur“ (der Autor Brel) die vielfältigen Facetten des Menschen und des Künstlers entdecken können.
In dem eigens eingerichteten Kino „Ciné́ Brel“ können die Besucher den Sänger und Schauspieler Jacques Brel in verschiedenen Filmen in Aktion bewundern. 5 Vorführungen pro Tag, darunter der 1966 gedrehte mythische Film „Les Adieux à l'Olympia“.
Programm auf: http://fondationbrel.be/cine-brel-programmation/
Weiteres Angebot ist ein Spaziergang auf eigene Faust durch die Heimatstadt des Sängers. Ein Audioguide dient als Wegweiser durch das Brüssel von Jacques Brel.
Kleines Extra: Die Stiftung organisiert regelmäßig Treffen mit France Brel, einer der Töchter des berühmten Sängers.
Touristen und treue Fans kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten.
* Die Brussels Card umfasst nur die Dauerausstellung des Museums, nicht aber das Kino und den Spaziergang, hierbei handelt es sich um Zusatzangebote.
Fondation Jacques Brel
Belgisches Museum der Freimaurerei
Das Museum befindet sich in den Gebäuden des Grand Orient de Belgique, der ältesten und größten Freimaurerloge Belgiens. Es birgt zahlreiche historische Sammlungen: Gemälde, thematische Vitrinen mit Dokumenten, Schmuck, Geschirr und freimaurerischen Schriften.
Außergewöhnliche Öffnungszeiten:
Erster Sonntag im Monat: 13.00 - 17.00 Uhr freier Eintritt
Belgisches Museum der Freimaurerei
Musée Charlier
Das 1928 eingeweihte Museum ist wie ein Gemälde der Epoche... man findet sich in der Zeit der La Libre Estétique und der Groupe des 20 wieder. Die Sammlungen werden in den reich mit Mobiliar und historischen Dekorationsgegenständen (Louis XV, Louis XV und Empire) bestückten Salons ausgestellt.
Musée Charlier
Kanal Architecture (ex-CIVA)
Kanal Architecture, das 2016 auf Betreiben der Region Brüssel-Hauptstadt ins Leben gerufen wurde, vereint in einer einzigen Struktur Ressourcen, Wissen und Know-how verschiedener Brüsseler Vereine aus dem Bereich Kultur, Architektur, Städteplanung, Landschaftsarchitektur und Forschungen zum Ökosystem: die Archive für moderne Architektur, die Bibliothek René Pechère, der Architekturfonds und das Centre Paul Duvigneaud.
Mit ihrem kulturellen Projekt trägt Kanal Architecture zur Entwicklung einer architektonischen, landschaftsarchitektonischen und städteplanerischen Kultur bei, die sich mit den Herausforderungen der Gegenwart auseinandersetzt. Schwerpunkt ist Brüssel.
Die Stichtung bietet eine ganze Reihe von Aktivitäten und Angeboten: Ausstellungen, Konferenzen, Orte des Austauschs und der Debatten, pädagogische Aktivitäten, Archiveinblicke und Bibliotheken mit knapp 40.000 Werken und Zeitschriften zu den Themen Architektur, Städteplanung, Stadtgeschichte, Landschaften, Gärten und urbane Ökosysteme.
Wir sehen uns am 28. November 2026 zur Eröffnung von „Kanal“ an einem brandneuen Standort, der mehr Platz und eine zentralere Lage bietet.
Kanal Architecture (ex-CIVA)
Musées Maison d’Érasme & Béguinage
Das Maison d’Érasme und der Beginenhof neben der Stiftskirche Saints-Pierre-et-Guidon bilden ein bemerkenswertes historisches Ensemble im Herzen der Gemeinde Anderlecht. Das Maison d’Érasme ist eines der ältesten Wohnhäuser der Region Brüssel, Erasmus lebte dort von Mai bis Oktober 1521. Zu sehen sind Skulpturen, Gemälde und Stiche von Meistern des 15. bis 17. Jahrhunderts: Albrecht Dürer, Hugo Van der Goes, Cornelis Metsys ... sowie Porträts von Erasmus, inspiriert von Hans Holbein und Quentin Metsys. Eine umfangreiche Bibliothek aus dem 16. Jahrhundert spiegelt das Denken von Erasmus, dem „Fürsten der Humanisten“, wider.
Ein von dem Landschaftsarchitekten René Pechère entworfener Heilkräutergarten umfasst rund hundert Pflanzen, die seit dem 16. Jahrhundert bekannt sind. Dahinter erstreckt sich ein Philosophengarten, in dem Werke zeitgenössischer Künstler wie Marie-Jo Lafontaine und Bob Verschueren zu sehen sind.
Der Beginenhof von Anderlecht ist der kleinste Beginenhof Belgiens. Er wurde 1252 gegründet und besteht aus zwei Flügeln, die einen ummauerten Garten umschließen. Bis zur Französischen Revolution beherbergte er Beginen. Der Beginenhof wurde sorgfältig restauriert und ist nun jeden ersten Sonntag im Monat für Besucher geöffnet. Es gibt Führungen. Werfen Sie einen Blick auf die Renovierungsarbeiten, die durchgeführt wurden, um diesem außergewöhnlichen und in Europa einzigartigen architektonischen Erbe sein ursprüngliches Aussehen zurückzugeben. Ein neues Museumsprojekt ist in Vorbereitung.
Musées Maison d’Érasme & Béguinage
Fondation A Stichting
Fondation A Stichting
Fondation CAB
Das CAB ist ein privates Kunstzentrum für zeitgenössische Kunst, die hier durch die Organisation von Kunstprojekten in einem prächitgen Ausstellungsraum im Art-déco-Stil, in der Nähe des Place Flagey perfekt in Szene gesetzt wird. Das CAB unterstützt die Künstler, indem es ihnen zu mehr Sichtbarkeit verhilft, ohne eine Institution oder eine Galerie zu sein. Jedes Jahr werden zwei Projekte durchgeführt - jeweils von September bis Dezember und von April bis Juni - in deren Rahmen der Kurator eines belgischen oder internationalen Museums oder einer Galerie eingeladen wird. Mit seinen Projekten möchte das CAB den Dialog fördern und das interessierte Publikum über die aufstrebende künstlerische Szene informieren.
Fondation CAB
MIM - Musikinstrumente-Museum (MRAH)
Das Brüsseler Musikinstrumente-Museum mit 1200 ausgestellten Musikinstrumenten und vielfältigen Sammlungen (mit insgesamt 8000 Instrumenten!), untergebracht in einem bemerkenswerten Jugendstilgebäude, ist ein Paradies für Musikinteressierte.
Musikgeschichte und Jugendstilarchitektur: Das Musikinstrumente-Museum befindet sich in den ehemaligen Gebäuden des „Old England“-Kaufhauses und gilt als eines der herausragenden Beispiele für die Brüsseler Jugendstilarchitektur.
Musikalische Welt- und Zeitreise: Auf vier Ebenen präsentiert das Museum Musikinstrumente aus verschiedenen Kulturkreisen und Epochen – und so begibt sich der Besucher auf eine musikalische Welt- und Zeitreise. Die Ausstellungsgestaltung verknüpft gekonnt klangliche und visuelle Dimensionen.
Kulinarischer Höhepunkt, im wahrsten Sinne des Wortes, ist das Restaurant im 6. Stock mit Dachterrasse.
MIM - Musikinstrumente-Museum (MRAH)
Porte de Hal - Königliche Museen für Kunst und Geschichte
Das ehemalige Stadttor Porte de Hal ist einer der bemerkenswertesten Zeugen der mittelalterlichen Vergangenheit Brüssels: Es handelt sich um das einzige noch erhaltene Tor der sieben Stadttore der mittelalterlichen Festungsmauern.
Festung mit bewegter Vergangenheit: Das heute wie eine verwunschene Burg anmutende Gebäude blickt auf eine bewegte Geschichte zurück und war mehrfach vom Abriss bedroht: Nach der militärischen Funktion bis zum Jahr 1564 folgten verschiedenste Arten der Nutzung - unter anderem als lutherische Kirche, als Kontrollstelle für die Wareneinfuhr und -ausfuhr, als Kornspeicher und als Archiv!
Das Museum Porte de Hal: 1847 wird das Gebäude erstmals als Museum genutzt, 1860 wird der Architekt Henri Beyaert offiziell mit dem Umbau beauftragt: Er nimmt tiefgreifende bauliche Veränderungen und Neuinterpretation im neogotischen Stil vor. Vorherrschend ist die romantische Vision eines mittelalterlichen Bauwerks mit Türmchen, Zinnen, Scharten, Verzierungen und verschiedenen dekorativen Elementen.
Heute verbirgt sich hinter der renovierten weißen Fassade das Museum „Musée du Porte de Hal" mit Sammlungen über das mittelalterliche Brüssel und die Geschichte des Gebäudes, die naturgemäß eng miteinander verknüpft sind.
Porte de Hal - Königliche Museen für Kunst und Geschichte
Maison Autrique
Als erstes bedeutendes Bauwerk des Jugendstil-Architekten Victor Horta bildet das Maison Autrique ein wichtiges Element des Brüsseler Architekturerbes.
Ein Meilenstein der Brüsseler Architekturgeschichte: Denn das Gebäude aus dem Jahr 1893 stellt eine wesentliche Etappe in der Entwicklung der größten belgischen Architekten dar. Durch das Gebäude führt eine Szenographie, die von den beiden belgischen Comic-Größen François Schuiten und Benoît Peeter konzipiert wurde. Zugrundeliegende Idee war es, aus diesem Gebäude eine Art "Haus der Häuser" zu machen, eine Huldigung an die Brüsseler Architektur und zugleich ein Tor zum Imaginären.
Das Maison Autrique bietet regelmäßig Ausstellungen rund um verschiedene Themen: das 19. Jahrhundert in Brüssel, Comic oder Jugenstil.
Maison Autrique
ARGOS centre for audivisual arts
Das Kunstzentrum Argos wurde 1989 mit dem Ziel gegründet, audiovisuelle Kunstformen zu fördern. Heute gilt das Argos, das in der Nähe des Kanals im Brüsseler Stadtzentrum niedergelassen ist, als Referenz für diese Kunstformen. Das Programm des Hauses ist vielfältig und reicht von audiovisuellen und visuellen Ausstellungen über Film- und Videovorführungen bis hin zu Konferenzen und Perfomances.
ARGOS centre for audivisual arts
iMAL, Center for Digital Cultures and Technology
iMAL ist ein international anerkanntes Kunstzentrum im Brüsseler Stadtzentrum, das den digitalen Kulturen und Technologien gewidmet ist. Sein Status als Vorreiter auf diesem Gebiet seit mehr als 20 Jahren wird durch die Eröffnung des neuen Standorts weiter gestärkt. Das iMAL umfasst einen großen Ausstellungsraum, ein hochmodernes und erweitertes FabLab und eine digitale Bibliothek.
iMAL, Center for Digital Cultures and Technology
Archives et Musée de la Vie Flamande à Bruxelles
Diese Sammlung befasst sich mit dem flämischen Leben in Brüssel... Zu den Exponaten des Museums zählen Plakate, Briefe, Bücher, Broschüren, Jahresberichte, Bilder, Dokumente, Fotografien, Zeitungen, Lieder, Speisekarten, Todesanzeigen, Berichte, Programme, Einladungen, Projekte und Flaggen. Ziel ist es, die flämische Kultur in Brüssel besser bekannt zu machen - und so sind alle großen Namen hier vertreten: Julius Hoste, Karel Buls...Mitglieder der Bewegung "Van-nu-en-straks”… Das Archiv umfasst unschätzbar kostbares Material, das direkt mit der kulturellen Emanzipierung Flanderns im Zusammenhang steht, wie z. B. die Einrichtung eines flämischen Theaters.
Archives et Musée de la Vie Flamande à Bruxelles
Kanal - Centre Pompidou
Am Samstag, den 28. November 2026, öffnet in Brüssel das Kanal-Centre Pompidou seine Pforten. Es handelt sich dabei nicht nur um das größte Museumsprojekt Europas, sondern auch um das erste Museum der Stadt, das sich moderner und zeitgenössischer Kunst und Architektur widmet und sich dabei als internationales Weltklassemuseum positioniert.
Untergebracht ist das Kanal-Centre Pompidou in einer vollständig umgebauten ehemaligen Citroën-Werkstatt, die unter ihrem geschwungenen Dach fünf Etagen mit insgesamt 40.000 m² hochmoderner Ausstellungsfläche birgt. Hinzu kommen eine sieben Meter hohe Untergeschossgalerie, spezielle Räume für „Kanal Architecture“ (ehemals CIVA, das städtische Zentrum für Architektur, Landschaft und Stadtplanung), Säle für Performances und Filmvorführungen, Werkstätten und Gemeinschaftsräume, Cafés sowie ein Restaurant mit Bar auf der Dachterrasse und Blick über die Stadt, eine hauseigene Bäckerei und Geschäfte. Die großzügig geschnittenen Innenbereiche sind ganztägig frei zugänglich und öffnen sich zu einem neu gestalteten öffentlichen Platz.
Kanal - Centre Pompidou
Musée Royal de l'Armée et d'Histoire Militaire
Das Musée Royal de l'Armée et d'Histoire Militaire - das Königliche Museum für Armee und Militärgeschichte - zählt zu den größten Militärmuseen der Welt und birgt unzählige Ausstellungsstücke… von der mittelalterlichen Rüstung bis zum F-16 Düsenjäger.
Dokumente, Fotos, Uniformen, Waffen, Rüstungen, Miniaturmodelle und Statuen
vom Mittelalter über die belgische Armee in der Zeit von 1831 bis 1914, die Könige Leopold I. und Leopold II, die technische Entwicklung der militärischen Ausrüstungen zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis hin zum 1. und 2. Weltkrieg mit Panzern und Kriegsschiffen. In der Luftfahrthalle können 80 Flugzeugmodelle aus verschiedenen Epochen bewundert werden.
Vom Triumphbogen des Cinquantenaires aus können Sie den Ausblick auf Brüssel genießen.
Museen & Sehenswürdigkeiten
Musée Royal de l'Armée et d'Histoire Militaire
La Fonderie - Brüsseler Museum für Industrie und Arbeit
La Fonderie bietet seit rund 30 Jahren Stadtführungen mit dem Schiff oder zu Fuß. Das jährlich erneuerte und erweiterte Programm bietet eine große Themenvielfalt, die zahlreiche Besucher anzieht.
Vereinigungen für Stadtführungen
La Fonderie - Brüsseler Museum für Industrie und Arbeit
Wittockiana: Msueum für Buch- und Buchbindekunst
Die Wittockiana wurde 1983 von dem renommierten Buchkenners Michel Wittock gegründet und ist sowohl Buchmuseum als auch Bibliothek und Archiv für kostbare historische, moderne und zeitgenössische Bücher.
Wittockiana: Msueum für Buch- und Buchbindekunst
MigratieMuseumMigration
MigratieMuseumMigration
MoMuse - Musée communal de Molenbeek Saint-Jean
MoMuse - Musée communal de Molenbeek Saint-Jean
Planétarium de l'Observatoire Royal de Belgique
Entdecken Sie die wunderbaren Welten des Sternenhimmels, der hier im Brüsseler Planetarium auf einen 360°-Bildschirm mit 23 m Durchmesser projiziert wird. Wohnen Sie dem Start einer Rakete bei, beobachten Sie die Erde vom Weltraum aus, besuchen Sie die Internationale Raumstation, fliegen Sie über die Oberfläche des Mars, gehen Sie auf Tuchfühlung mit den Ringen des Saturns! Wagen Sie sich bis zur Milchstraße vor, lassen Sie sich in Versuchung führen lassen, die Grenzen des Universums zu erforschen!
Planétarium de l'Observatoire Royal de Belgique
René Magritte Museum
Das René Magritte Museum ist in doppeltes Museum, das sich sowohl dem Surrealismus als auch der abstrakten Kunst aus Belgien widmet. Mit dieser Initiative soll daran erinnert werden, dass Magritte - bevor er sich 1926 dem Surrealismus zuwandte - auch ein Pionier auf dem Gebiet der abstrakten Kunst war. Das Museum erstreckt sich über zwei Häuser.
René Magritte Museum
Kanalisationsmuseum (Musée des Égouts)
Das Kanalisationsmuseum führt Sie hinab in die Unterwelten der Brüsseler Kanalisation. Entdecken Sie die Geheimnisse des faszinierenden, 400 Kilometer langen Labyrinths, das sich unter dem Brüsseler Stadtgebiet auftut. Tausende Kubikmeter Wasser fließen täglich durch die Brüsseler Abwasserkanalisation. Was mit ihnen geschieht, welche Wege sie nehmen, erfahren Sie im Kanalisationsmuseum - ein Museum mit vielen interessanten Details für Groß und Klein: Geschichtliches, Technisches und Amüsantes.
Kanalisationsmuseum (Musée des Égouts)